
Frankfurter Zoo - Museum für Moderne Kunst - Dom - Römer - Paulskirche - Willy-Brandt-Platz - Hauptbahnhof - Festhalle/Messe - Friedensbrücke - Museumsufer - Alt Sachsenhausen - Portikus
Der Frankfurter Zoo1858 gegründet, 1874 auf die Pfingstweide (heutiger Standort) verlegt, ist einer der meistbesuchten Tiergärten Europas. Mehr als 5.000 Tiere von fast 600 Arten beleben die Schauhäuser und Freianlagen. Besonders sehenswert sind das Exotarium, der neue Katzendschungel und das Nachttierhaus, in dem durch eine künstliche Zeitverschiebung die nachtaktiven Tiere tagsüber munter sind und von den Besuchern beobachtet werden können.
Haltestelle: Zoo
Das „Tortenstück“ (so nennt der Volksmund diesen auffälligen Dreiecksbau) mit seinem eigenwilligen Innenausbau, zeigt in Wechselausstellungen Gegenwartskunst.
Haltestelle: Börneplatz
errichtet auf dem Domhügel, seit der Bronzezeit Siedlungszentrum Frankfurts. Die ehemalige Stifts- und Pfarrkirche wurde bereits im Mittelalter als Dom bezeichnet; sie war ab 1356 Ort der deutschen Königswahl und von 1562 bis 1792 Krönungskirche der deutschen Kaiser.
Haltestelle: Börneplatz
Der Römer, das alte Rathaus der Stadt und heutiger Sitz des Magistrats ist eine Gruppe von elf Bürgerhäusern an der Westseite des Römerbergs. Kernstück und Wahrzeichen Frankfurts sind die drei gotischen Staffelgiebelhäuser „Zum Römer“, „Alt-Limpurg“ und „Löwenstein“, die ab 1405 zum Rathaus umgebaut wurden. Unter „Römer" versteht man im übertragenen Sinne die Stadtobrigkeit. Die erste Kaisertreppe von 1405 dient heute als Festtreppe zum Trausaal.
Haltestelle: Römer/Paulskirche
Die Paulskirche ist ein elliptischer Rundbau in klassizistischen Formen. 1848/49 tagten in der Paulskirche Vorparlament und die Deutsche Nationalversammlung. 1944 im Innern ausgebrannt, zum 18. Mai 1948 wieder aufgebaut. Die Paulskirche gilt heute als Symbol für Freiheit und Demokratie und wird nicht mehr als Kirche genutzt. Auf die Paulskirche und den Gebäudekomplex des Römers folgt der Bethmannhof und das ehemalige Gebäude des Bundesrechnungshofes.
Haltestelle: Römer/Paulskirche
Städtische Bühnen – 1951 bis 1963 entstandener Neubau, der das Opernhaus (1.400 Plätze), das Schauspielhaus (710 Plätze) und das Kammerspiel (200 Plätze) unter einem Dach vereint. Direkt gegenüber liegt die Europäische Zentralbank (Euro-Tower).
Haltestelle: Willy-Brandt-Platz
Der Hauptbahnhof mit einer repräsentativen Sandsteinfassade mit reicher Bauplastik und der dreischiffigen Perronhalle wurde 1888 eröffnet. Heute ist er nach Leipzig der zweitgrößte Bahnhof Deutschlands mit täglich rund 300.000 Fahrgästen und circa 50.000 Besuchern. Rund 1.500 Züge machen hier werktäglich Halt.
Haltestelle: Hauptbahnhof
Seit dem 12. Jahrhundert bestimmen in Frankfurt Messen das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. IAA und die Buchmesse begründen unter anderem die führende internationale Rolle des Messestandortes. Integriert in das Messegelände ist der 1909 errichtete Kuppelbau der Festhalle und das Congress Center der Messe Frankfurt. Die Architektur des 265 m hohen Messeturms ist eine postmoderne Anlehnung an die amerikanischen Hochhäuser der 20er Jahre.
Haltestelle: Festhalle/Messe
1950 bis 1951 neu erbaut und 300 m lang, ruht auf 4 Strompfeilern. 1945 als einzige Frankfurter Mainbrücke nicht völlig gesprengt. Am 26. März 1945 konnte über sie die US-Armee in die Stadt einrücken. An der Südseite steht links die Bronzefigur „Der Hafenarbeiter“ von Meunier (1893). Der ehemalige Westhafen (rechts) erfährt eine Umwandlung durch Errichtung attraktiver moderner Wohnkomplexe.
Haltestelle: Baseler Platz
Museumsufer Blick auf Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie. Das Städel-Gebäude wurde 1874–78 im Historismus-Stil errichtet und ist nach einer Renovierung seit 2000 wieder komplett zugänglich. Es zählt zu den schönsten und reichsten Gemäldegalerien Europas. Das Städel-Gebäude ist auch Bestandteil des so genannten Frankfurter Museumsufers.
Haltestelle: Stresemannallee
Links gelangt man nach „Alt-Sachsenhausen“ in die berühmte Klappergass. „Frau Rauscher “ – die lebensgroße Steinskulptur – begrüßt ihre Gäste auf ein Glas Apfelwein. Das nach ihr benannte gute naturtrübe „Stöffche“ aus der Frankfurter Familienkelterei Possmann erhalten Sie in guten Lebensmittelläden oder über den Getränkefachhandel. Ebbelwei-Kneipen: In den urigen Sachsenhäuser Ebbelwei-Kneipen gibt es den inzwischen weltbekannten Frankfurter Apfelwein. Der Apfelwein ist ein säuerlicher, äußerst bekömmlicher Wein aus heimischen Äpfeln. Gereicht wird das gute „Stöffche“ in einem rautenbedeckten, griffigen Glas, dem so genannten „Gerippte“. Ausgeschenkt wird aus dem klassischen Steingutkrug, dem „Bembel“.
Haltestelle: Frankensteiner Platz
Der Portikus Das weiße Portal der 1944 völlig zerstörten Stadtbibliothek steht an der Auffahrt zur Ignatz-Bubis-Brücke. Entstanden ist das Gebäude zwischen 1820 und 1825. Heute wird es für Kunstausstellungen genutzt.
Haltestelle: Allerheiligentor